Infomedia ĂŒbernimmt Veact und stĂ€rkt Aftersales-GeschĂ€ft in Europa

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Zeitfresser-Prozesse: Wie manuelle Aufgaben Vertrieb und Service ausbremsen und Automatisierung im Autohaus entlastet

Warum VerkÀufer nur rund 28 Prozent ihrer Zeit mit dem Verkauf verbringen

Wenn Sie einen VerkĂ€ufer fragen, warum er in den Handel gegangen ist, hören Sie selten: „Wegen der Excel-Reports.“ Allerdings ist das fĂŒr viele Sales Manager Alltag.

Laut dem aktuellen State of Sales Report von Salesforce verbringen Vertriebsmitarbeiter im Schnitt nur 28 % ihrer Arbeitswoche mit tatsĂ€chlichem Verkaufen. Der Großteil der Zeit geht fĂŒr Administration, interne Abstimmungen, Datenpflege und Reporting drauf.

Übertragen auf das Autohaus bedeutet das, dass mehr als 70 % der wertvollen Arbeitszeit nicht in Beratung, Probefahrten, AbschlĂŒsse oder aktives Nachfassen fließen. FĂŒr genau die AktivitĂ€ten, die den Umsatz bringen, bleibt also kaum Zeit.

Das ist kein individuelles Problem einzelner Mitarbeiter. Es ist ein strukturelles Thema.

Ein typischer Tag im Autohaus-Vertrieb

Ein Sales Manager in einem mittelgroßen Autohaus startet seinen Tag möglicherweise um 8:00 mit der Sichtung neuer Leads.

Diese kommen aus dem Herstellerportal, aus dem eigenen CRM, aus Drittplattformen und aus der Website. Leider wurden nicht alle Daten sauber erfasst. Manche DatensÀtze sind doppelt und Telefonnummern fehlen.

Mittlerweile ist es 09:30 Uhr. Der Sales Manager beschĂ€ftigt sich nun mit der Aktualisierung von Kampagnenlisten. Das bedeutet Export aus dem CRM, ein Abgleich in Excel, Bereinigung der Daten und RĂŒckimport.

Diese Schritte kosten Zeit und nun ist es bereits 11:00 Uhr. Der Sales Manager erstellt ein Reporting fĂŒr die GeschĂ€ftsleitung. Leider liefert das DMS andere Auswertungen als das CRM. Der Mitarbeitende muss die Daten manuell konsolidieren.

Um 14:00 Uhr ruft ein Interessent an. Die letzte Aktion mit ihm wurde nur im Herstellerportal dokumentiert, deshalb ist die Historie unvollstÀndig. Auch hier muss der Sales Manager nachbessern und Informationen ggf. erneut abfragen.

Es ist 16:30 Uhr und der Sales Manager beschÀftigt sich mit nachfassen und geht erneut auf Interessenten zu. Allerdings werden Wiedervorlagen nur manuell gepflegt. So gehen wichtige Informationen unter und er vergisst Termine mit Interessenten.

Das Ergebnis ist viel Aufwand, hohe FehleranfĂ€lligkeit und zu wenig Zeit fĂŒr das, was wirklich Umsatz bringt.

Infografik zur Verteilung der Vertriebszeit im Autohaus mit 72 Prozent Administration und 28 Prozent Verkauf

Tool-Flut statt ProduktivitÀt

Der viel zu hohe Aufwand entsteht nicht nur durch einzelne Aufgaben, sondern durch SystembrĂŒche.

Laut Salesforce nutzen Vertriebsteams heute im Schnitt rund zehn verschiedene Tools. Dass das Navigieren so vieler verschiedener Systeme nicht immer einfach ist, bestĂ€tigt auch der Salesforce Report: 66 % der Befragten geben an, dass sie sich von dieser Tool-Vielfalt ĂŒberfordert fĂŒhlen. Gleichzeitig planen 94 % der Sales-Organisationen eine stĂ€rkere Konsolidierung ihrer Systeme, um so produktiver arbeiten zu können.

Diese Zahlen wurden branchenĂŒbergreifend erhoben. Trotzdem spiegeln sie auch die Situation im Autohaus wider. Folgende Tools werden im Allgemeinen von AutohĂ€ndlern verwendet:

CRM-System

Dealer Management System

Herstellerportale

Excel-Listen

E-Mail-Tools

Terminplanungstools

Marketingplattformen

App auf dem Telefon

Jedes System ist fĂŒr sich sinnvoll und bietet durchaus einen Mehrwert. In der Summe entsteht jedoch ein Flickenteppich, der zu hohem Arbeitsaufwand und FehleranfĂ€lligkeit fĂŒhrt.

Der zentrale Schmerzpunkt im Autohaus ist deshalb die mehrfache Datenpflege. Ein Kunde wird im CRM angelegt, existiert parallel im DMS und taucht zusĂ€tzlich im Herstellerportal auf. Wenn Änderungen vorgenommen werden, werden diese leider nicht ĂŒberall synchronisiert. Das fĂŒhrt zu:

Doppelarbeit

Inkonsistenzen

fehlerhaften Kampagnen

unvollstÀndiger Kundenhistorie

verpassten Verkaufschancen

Leider geht durch die mehrfache Datenpflege im Autohaus auch sehr viel Zeit und damit Umsatz verloren. Diese fehlt schließlich im KundengesprĂ€ch.

Automatisierung im Autohaus: Wo konkrete Entlastung möglich ist

Die Frage lautet nicht, ob Prozesse digitalisiert werden sollen, denn in den meisten FÀllen sind Sie das lÀngst. Die entscheidende Frage lautet, sind sie auch automatisiert und integriert.

1. Lead Verteilung automatisieren

Viele HĂ€user verteilen Leads noch manuell oder halbautomatisch. Das kostet viel Zeit und kann zu Reibungen fĂŒhren, wenn der Prozess nicht flĂŒssig lĂ€uft.

Eine automatisierte Lead Verteilung weist Anfragen anhand klar definierter Regeln zu, zum Beispiel nach Marke, Standort, Modell oder Auslastung. Das reduziert Reaktionszeiten und schafft Transparenz.

2. Wiedervorlagen systemgestĂŒtzt steuern

Nachfassaktionen gehören zu den grĂ¶ĂŸten Umsatzhebeln. Leider gehen sie im Alltag schnell unter.

Automatisierung im Autohaus kann diese Nachfassaktionen vereinfachen. So können automatisierte Workflows beispielsweise:

  • Erinnerungen an VerkĂ€ufer auslösen,
  • automatische Follow-up-Mails versenden,
  • Eskalationen an Teamleiter auslösen, wenn Leads unbearbeitet bleiben.

Dadurch bleibt kein Kontakt unbeachtet.

3. Servicekommunikation automatisieren

HU-Erinnerungen, Wartungsintervalle oder saisonale Checks werden hÀufig noch manuell vorbereitet. Dabei kann Automatisierung im Autohaus auch hier vieles vereinfachen.

Mit automatisierten Journeys lassen sich Servicekampagnen regelbasiert, auf Basis von Laufleistung, Alter des Fahrzeugs oder letztem Werkstattbesuch, auslösen.

Das entlastet nicht nur das Marketing, es stabilisiert auch die Werkstattauslastung.

4. Datenquellen zusammenfĂŒhren

Ohne saubere Daten kann keine Automatisierung im Autohaus stattfinden. Über einen zentralen Kundendatensatz, der Informationen aus CRM, DMS und weiteren Quellen zusammenfĂŒhrt, lĂ€sst sich die Mehrfachpflege reduzieren und die DatenqualitĂ€t erhöhen.

Hier liegt der grĂ¶ĂŸte Hebel, um Zeitfresser zu minimieren.

VEACT als Wegbereiter fĂŒr integrierte Workflows

Genau an dieser Stelle setzen Plattformlösungen wie die von VEACT an.

Statt einzelne Kampagnen manuell zu planen und Listen in Excel zu pflegen, werden Prozesse als durchgÀngige Customer Journey modelliert.

Mit einem Drag-and-Drop Journey Builder lassen sich vollautomatische Workflows definieren:

  • Lead Routing bei Eingang
  • automatische BegrĂŒĂŸungs- und Nachfasskommunikation
  • Service-Erinnerungen
  • Reaktivierung inaktiver Kunden
  • Datenaktualisierung bei StatusĂ€nderungen

The goal is not to replace people, but to free employees from repetitive administrative tasks so they can use their time more effectively.

The benefits for dealerships are clear: less manual list maintenance, fewer system breaks, and fewer errors.

That way sales managers have more time for consultations and closing deals.

Warum es sinnvoll ist, jetzt zu handeln

Der Automobilhandel steht vielen Herausforderungen gegenĂŒber und diese werden nicht kleiner:

  • steigender Wettbewerbsdruck
  • zunehmende KomplexitĂ€t durch ElektromobilitĂ€t und neue Vertriebsmodelle
  • höhere Kundenerwartungen an Reaktionsgeschwindigkeit und Personalisierung

Wenn VerkĂ€ufer weiterhin nur rund 28 % ihrer Zeit fĂŒr den tatsĂ€chlichen Verkauf aufwenden, verschenkt das Autohaus viel Umsatzpotenzial.

Automatisierung im Autohaus und Systemkonsolidierung sind deshalb notwendige ProduktivitĂ€tsprojekte, die sich nicht ausschließlich auf die technische Umsetzung beschrĂ€nken dĂŒrfen. Stattdessen mĂŒssen alle Prozesse unter die Lupe genommen und möglicherweise neu geplant werden.

Konkrete nĂ€chste Schritte fĂŒr Ihr Autohaus

  1. Prozessinventur durchfĂŒhren: Listen Sie alle wiederkehrenden administrativen TĂ€tigkeiten im Vertrieb und Service auf.
  2. Zeitaufwand messen: SchĂ€tzen Sie realistisch ein, wie viele Stunden pro Woche in Datenpflege, Reporting und manuelle Kampagnen fließen.
  3. Systemlandschaft analysieren: Erstellen Sie eine Übersicht, welche Tools im Einsatz sind, und wo Doppelarbeiten entstehen.
  4. PrioritÀten definieren: Starten Sie mit Prozessen, die hÀufig auftreten und klar standardisierbar sind.
  5. Pilotieren statt Großprojekt: Beginnen Sie mit einem klar abgegrenzten Workflow. Zum Beispiel automatisiertes Lead Routing oder HU-Erinnerungen. Von da können Sie sich schrittweise voran arbeiten.

Fazit

Wenn mehr als 70 % der Arbeitszeit in Administration, Reporting und Tool-Bedienung fließen, haben VerkĂ€ufer zu wenig Zeit, um zu verkaufen. Umsatzeinbußen sind also oft nicht auf mangelnde Motivation zurĂŒckzufĂŒhren, sondern auf umstĂ€ndliche Prozesse, die Zeit fressen.

Gleichzeitig fĂŒhlen sich viele Teams von der Systemvielfalt ĂŒberfordert. Deshalb geht der Trend immer mehr in Richtung Tool-Konsolidierung.

Wer Prozesse automatisiert und Systeme integriert, gewinnt vor allem eines: Zeit.

Diese Zeit kann gewinnbringend fĂŒr die Kunden, Beratung und Vertragsabschluss eingesetzt werden.

Wenn Sie prĂŒfen möchten, wo in Ihrem Autohaus das grĂ¶ĂŸte Automatisierungspotenzial steckt, lohnt sich ein strukturierter Blick auf Ihre Workflows. Genau dort beginnt nachhaltige Effizienzsteigerung.

Sie möchten noch mehr erfahren?

Wir zeigen Ihnen, wie Sie mit VEACT Datensilos aufbrechen und Ihre Daten gewinnbringend nutzen können, inklusive personalisierter Roadmap. Auf Wunsch stellen wir unsere Plattform in einer Demo vor. Finden Sie heraus, wie Datenintegration, Automatisierung und Messbarkeit in einem Plattformansatz abgebildet werden.

Kontakt

Daniel Richter
Head of Marketing & Sales Enablement

 

Ausblick 2026: Die neuen Herausforderungen im Automobilhandel

Warum 2026 zum Wendepunkt wird

2026 wird fĂŒr den Automobilhandel ein Tipping Point. Nicht wegen eines einzelnen Trends, sondern weil mehrere Entwicklungen gleichzeitig in die operativen AblĂ€ufe greifen: KI zieht aus Pilotprojekten in den Arbeitsalltag ein. Kunden erwarten, dass Online und Autohaus ohne Reibung zusammenspielen. Plattformen und MarktplĂ€tze setzen Tempo und Standards bei Suche, Vergleich und Kontaktaufnahme. Und die Anforderungen an Governance und Transparenz steigen, etwa durch den EU AI Act, der ab 2. August 2026 voll anwendbar ist.

FĂŒr AutohĂ€user heißt das: Digitalisierung ist keine Nebenaufgabe mehr. Sie entscheidet ĂŒber Reaktionszeit, ProzessqualitĂ€t, Abschlussquote und Servicebindung. Wer den Wandel aktiv gestaltet, gewinnt Tempo und macht mehr aus jedem Kontakt. Wer abwartet, bekommt mehr Aufwand bei weniger Wirkung.

Was sich bei Kunden wirklich verÀndert

Kunden denken in Journeys, nicht in KanĂ€len. Sie starten auf Plattformen, informieren sich auf Ihrer Website, schreiben eine Nachricht, rufen an, stehen im Showroom oder in der Serviceannahme. Der Kanalwechsel ist normal. Unzufriedenheit entsteht, wenn Informationen verloren gehen und Kunden Dinge erneut erklĂ€ren oder eingeben mĂŒssen.

Im Aftersales wird das besonders sichtbar: TerminverfĂŒgbarkeit und Geschwindigkeit werden zum Kaufkriterium. Der DAT Report 2025 zeigt bei Markenwerkstattkunden, dass viele vor allem eine kurzfristigere und schnellere TerminverfĂŒgbarkeit als wichtiges Verbesserungsthema nennen.

Auch im Fahrzeugkauf zeigt sich: Ein integriertes Online und Offline Erlebnis steigert Zufriedenheit. In der Car Buyer Journey Study 2024 von Cox Automotive wird Omnichannel als relevanter Treiber fĂŒr die Kundenerfahrung beschrieben. Die Konsequenz ist klar: Ein gutes Autohaus ist 2026 nicht nur ein Ort. Es ist ein verlĂ€sslicher Prozess, der ĂŒberall funktioniert.

Die wichtigsten Trends 2026

Trend 1: KI im Autohaus, von Tools zu Workflow

2025 wurden KI Tools oft punktuell genutzt: Texte, Ideen, erste Auswertungen. 2026 wird KI stĂ€rker in Workflows eingebettet. Gartner beschreibt eine Entwicklung die aufzeigt, dass immer mehr KI Agenten eingesetzt werden, Systeme, die Aufgaben zielorientiert planen und ausfĂŒhren. Diese wachsende Bedeutung fordert auch klare Regeln um Umgang mit KI.

Auswirkung aufs Autohaus

  • Marketing: schneller Reagieren, aber vor allem bessere Kunden-Segmentierung, besseres Timing und konsistentere Inhalte.
  • Vertrieb: schnellere Bearbeitung von Anfragen, bessere Dokumentation, sauberere Übergaben.
  • Aftersales: Entlastung bei Routinen, bessere Auslastung, weniger Fehler in der Abwicklung.
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Trend 2: Omnichannel-Kundenerwartungen, der Kunde wÀhlt den Kanal, Sie liefern den Prozess

Omnichannel ist keine Frage der Anzahl an Marketing- und KommunikationskanĂ€len. Es ist die FĂ€higkeit, Informationen und Status ĂŒber KanĂ€le hinweg konsistent zu halten. Studien zum Kaufprozess zeigen, dass Kunden genau das erwarten: nahtlos starten, wechseln, fortsetzen.

Auswirkung aufs Autohaus

  • Marketing: Kampagnen mĂŒssen wissen, was im Betrieb bereits passiert ist (Termin vorhanden, Angebot offen, Fahrzeug verkauft).
  • Vertrieb: einheitliche Lead-Strecken und klare Reaktionszeit-Vorgaben.
  • Aftersales: Termin, ErsatzmobilitĂ€t, Check-in, Freigaben und Statuskommunikation mĂŒssen kanalĂŒbergreifend funktionieren.

Trend 3: Plattform-Ökonomie, Reichweite ist nicht gleich Beziehung

Plattformen fĂŒr dem Fahrzeugvertrieb optimieren Suche, Vergleich und Kontaktaufnahme. Sie investieren zudem stark in neue Nutzererlebnisse, zum Beispiel mit KI gestĂŒtzten Assistenten in der Fahrzeugsuche. Gleichzeitig entstehen neue Touchpoints und Ökosysteme rund um Mobility und Retail.

Auswirkung aufs Autohaus

  • Marketing: mehr externe Lead Quellen, mehr Vergleichbarkeit, mehr Preistransparenz.
  • Vertrieb: höhere Anforderungen an Reaktionszeit und VerfĂŒgbarkeit. Sonst ist der Lead weg.
  • Aftersales: Plattformen greifen auch in Service und Zubehör ein, etwa ĂŒber digitale Buchungsprozesse.

Trend 4: Datenintegration, ohne saubere Daten keine Automatisierung

KI, Personalisierung und Workflows brauchen eine verlÀssliche Datenbasis. McKinsey zeigt in seiner State-of-AI Analyse, dass Wert aus KI vor allem dann entsteht, wenn sie in GeschÀftsprozesse eingebettet wird und Daten, Operating Model und Governance mitwachsen.

Auswirkung aufs Autohaus

  • Marketing: bessere Zielgruppen, weniger Streuverluste, weniger Beschwerden durch unpassende Ansprache.
  • Vertrieb: bessere Pipeline-QualitĂ€t durch einheitliche Daten.
  • Aftersales: proaktive Ansprache zu Wartung, Verschleiß, Garantie und SaisonanlĂ€ssen auf Faktenbasis.
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Trend 5: Personalisierung und Vertrauen, Relevanz nur mit sauberer Steuerung

Personalisierung wird stĂ€rker erwartet, gleichzeitig steigen die Anforderungen an Vertrauen, Transparenz und Kontrolle. Im Salesforce Report zur AI Connected Customer Experience werden ein wachsendes BedĂŒrfnis nach Transparenz und steigende Datenschutzbedenken beschrieben.

Auswirkung aufs Autohaus

  • Marketing: Kontaktierbarkeit, Einwilligungen und KanalprĂ€ferenzen werden zur Kern-KPI.
  • Vertrieb: klare Regeln, welche Daten genutzt werden dĂŒrfen.
  • Aftersales: servicebezogene Kommunikation muss rechtssicher und hilfreich sein.

Trend 6: Prozess-Standardisierung, Automatisierung und smarte Workflows, der unterschÀtzte Hebel

Viele Digitalprojekte scheitern nicht an Software, sondern an Variationen im Alltag. Die IfA Studie zu KI im Kfz-Gewerbe beschreibt, dass festgefahrene Prozesse, Datenschutzfragen und fehlende Ressourcen zu den typischen HĂŒrden gehören. Standardisierung ist deshalb Voraussetzung fĂŒr Automation, nicht Ergebnis.

Auswirkung aufs Autohaus

  • Marketing: klarer Übergang von Kampagne zu Termin und Nachverfolgung.
  • Vertrieb: definierte Lead-Stufen, definierte Follow-ups, definierte Übergaben.
  • Aftersales: einheitliche AblĂ€ufe fĂŒr Terminvorbereitung, Zusatzverkauf, Freigaben und RechnungsqualitĂ€t.

Die neuen Herausforderungen im Autohaus-Alltag

Die Trends sind bekannt. Die Umsetzung scheitert hÀufig an denselben Punkten:

  • Datensilos und Dubletten: keine eindeutige Kundenansicht, keine saubere Historie.
  • Tool-Sammlung statt System: viele Einzellösungen ohne gemeinsamen Prozess.
  • Ressourcenknappheit: zu wenig Zeit fĂŒr Pflege, Nachverfolgung und Training.
  • Compliance und Governance: Datenschutz, Einwilligungen, Nachvollziehbarkeit, KI Richtlinien. Der EU AI Act nennt zudem AI Literacy als Pflicht fĂŒr Organisationen, die KI einsetzen.
  • Skill Gaps: DatenverstĂ€ndnis, Prozessdenken, Automation, Content-QualitĂ€t.

FĂŒnf Schritte um die Herausforderungen zu meistern

Grafik mit fĂŒnf Schritten zur datengetriebenen Customer Journey im Autohaus mit Fokus auf Datenmanagement Automatisierung KI Einsatz und Umsatzsteigerung im Automotive Marketing

Der entscheidende Erfolgsfaktor liegt nicht nur in der Technologie, mit der Sie diese Herausforderungen angehen. Stattdessen sollten Verantwortlichkeiten, DatenqualitĂ€t und Prozesslogik geklĂ€rt werden, bevor Sie in Tools investieren, die Sie nicht gewinnbringend nutzen werden. Mit den folgenden fĂŒnf Schritten meistern Sie 2026 die Herausforderungen im Automobilhandel:

Schritt 1: Legen Sie Ihr GeschÀftsziel und Use Cases fest

Wie oben erwÀhnt, sollten Sie nicht direkt mit neuen Tools und Technologien starten. Legen Sie stattdessen zunÀchst zwei bis drei Use Cases fest, die Sie in den kommenden 90 Tagen verbessern möchten. So haben Sie ein konkretes Ziel vor Augen.

Schritt 2: Sichern Sie Ihre Datenbasis

An diesem Punkt sollten Sie sich mit Ihren Daten auseinandersetzen. FĂŒhren Sie Dubletten zusammen oder bereinigen Sie diese und validieren Sie bestehende Kontaktdaten. ZusĂ€tzlich sollten Sie Einwilligungen zur Kontaktaufnahme zentral ablegen bzw. pflegen. Anschließend können Sie Kernsysteme wie DMS, CRM, Webseite, Leadquellen und Terminplaner anbinden.

Schritt 3: Vereinheitlichen Sie Ihre Journeys und Prozesse

Sie sollten nun fĂŒr jede Journey einen Standardablauf definieren, der als gemeinsamer Nenner gesehen wird. Dies gilt fĂŒr Ihre Lead Journey und Service Journey ebenso wie fĂŒr alle weiteren Prozesse.

Schritt 4: Entwickeln Sie Automatisierungen, die Sie entlasten

Mit gut durchdachten Automatisierungen können Sie den Alltag fĂŒr Mitarbeiter merklich erleichtern und Ihre ProduktivitĂ€t steigern. Starten Sie mit VorgĂ€ngen, die besonders hĂ€ufig vorkommen und wenige Fragen zu Ihrem Ablauf aufwerfen. Das können z.B. Reminder und Statuskommunikation sein. Achten Sie darauf, Trigger nach Ereignissen zu setzen und sich nicht nur auf Kalenderkampagnen zu konzentrieren.

Schritt 5: Setzen Sie KI gezielt ein

Mit KI können Sie Zeit sparen und die QualitĂ€t Ihrer Arbeit verbessern, wenn Sie sie zielgerichtet einsetzen. DafĂŒr braucht die KI klare Anweisungen und Grenzen: zusammenfassen, klassifizieren, priorisieren, QualitĂ€tschecks durchfĂŒhren. Legen Sie genaue Regeln fest und bestimmen Sie, welche Daten in welchen Tools verwendet werden sollen, welche Ergebnisse geprĂŒft werden sollen und wer fĂŒr den Output verantwortlich ist.

Rolle von Plattformen und Datenintegration

Viele Betriebe haben DMS, CRM, Newsletter Tool, Portal Leads, Call Tracking und Terminplaner. Jedes System kann etwas. Das Problem ist das Dazwischen.

Typische Symptome:

  • Vertrieb kontaktiert Leads, die lĂ€ngst einen Termin gebucht haben.
  • Service verschickt Erinnerungen, obwohl der Kunde widersprochen hat.
  • Marketing misst Klicks, aber nicht Werkstattbesuche oder AbschlĂŒsse.

Deshalb gewinnen PlattformansĂ€tze, die Orchestrierung ermöglichen: Daten zusammenfĂŒhren, Journeys steuern, operative Arbeit unterstĂŒtzen. Ein Beispiel sind standardisierte Datenschnittstellen, die DMS Daten fĂŒr verschiedene Anwendungen nutzbar machen, ohne dass jede Anwendung direkt ans DMS gebaut werden muss.

Wie VEACT als Plattform im Autohausalltag hilft

VEACT setzt an typischen Schnittstellenproblemen an. Entscheidend sind konkrete Use Cases, um festzulegen, welche Pain Points Sie als erstes angehen sollten.

Um die Organisation nicht zu ĂŒberfordern, ist die Reihenfolge wichtig, denn nur so entsteht digitale Geschwindigkeit.

  • Datenbasis und Kontaktierbarkeit: Mit VEACT behalten Sie die DatenqualitĂ€t, Einwilligungen und KontaktkanĂ€le im Blick und profitieren von automatischem Datenimport.
  • Orchestrierte Journeys: Mit VEACT kreieren Sie Kampagnen und Workflows, die berĂŒcksichtigen, ob Termine existieren, ob der Kunde kontaktierbar ist und welcher Anlass relevant ist.
  • Lead Management mit Prozessfokus: VEACT ermöglicht Ihnen eine zentrale Sicht auf Ihre Leads aus verschiedenen Quellen, hilft Ihnen klare ZustĂ€ndigkeiten festzulegen und bietet UnterstĂŒtzung beim Follow-Up.
  • Messbarkeit: Sie erhalten ein Reporting, das Ihre MarketingaktivitĂ€ten mit Ergebnissen aus Ihrem Autohaus verknĂŒpft, inklusive Datenschutzreporting und ROI-Logik.

Grafische Darstellung eines datengetriebenen Customer Journey Modells fĂŒr AutohĂ€user mit Datenbasis orchestrierten Journeys Lead Management und messbarer Marketing Leistung

Zusammenfassung und nÀchste Schritte

2026 wird zum Tipping Point, weil KI, Omnichannel und Plattformen gleichzeitig Druck und Chancen erzeugen. Wer jetzt sauber aufstellt, gewinnt Tempo, QualitÀt und Bindung.

Konkrete nĂ€chste Schritte fĂŒr die nĂ€chsten zwei Wochen:

  1. WĂ€hlen Sie zwei Journeys: eine fĂŒr Vertrieb, eine fĂŒr Aftersales.
  2. PrĂŒfen Sie DatenqualitĂ€t und Kontaktierbarkeit: Wo fehlen Einwilligungen, wo fehlen Kontaktdaten.
  3. Legen Sie einen Standardprozess pro Journey fest, inklusive ZustÀndigkeiten und Zeitfenstern.
  4. Bauen Sie eine erste Automatisierung, die Mitarbeitende spĂŒrbar entlastet.
  5. Definieren Sie fĂŒnf KPIs und tracken Sie sie wöchentlich.

Trifft vieles auf Sie zu?

Lassen Sie sich eine priorisierte Roadmap erstellen. Auf Wunsch können Sie in einer Demo sehen, wie Datenintegration, Automatisierung und Messbarkeit in einem Plattformansatz abgebildet werden.

Kontakt

Daniel Richter
Head of Marketing & Sales Enablement