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Change-Management im Autohaus: Wenn die Digitalisierung am Menschen scheitert

Erfolgreiches Change-Management im Autohaus: Die große Herausforderung

Die meisten Autohäuser investieren heute in neue Systeme wie CRM, Marketing Automation oder Leadmanagement oder KI-gestützte Kampagnen. Die Erwartung an diese Systeme ist klar: mehr Effizienz, bessere Kundenerlebnisse und höhere Abschlussquoten. Und trotzdem bleibt der erhoffte Effekt oft aus.

Studien zeigen seit Jahren, dass rund 70 % aller Transformationsprojekte ihre Ziele nicht erreichen oder deutlich hinter den Erwartungen zurückbleiben. Als zentrale Gründe werden immer wieder fehlende Einbindung der Mitarbeitenden, unklare Zielbilder und kulturelle Widerstände genannt. Eine viel zitierte Untersuchung von McKinsey & Company kommt zu dem Ergebnis, dass nur etwa 30 % der Veränderungsprogramme nachhaltig erfolgreich sind.

Die Technologie ist also selten das Kernproblem, sondern der Faktor Mensch.

Im Autohaus zeigt sich das ganz konkret, wenn z.B. ein neues CRM eingeführt wird, aber Verkäufer ihre Kontakte weiter im Notizbuch oder im Handy pflegen. Serviceberater verlassen sich möglicherweise auf Excel-Listen oder handschriftliche Wiedervorlagen trotz digitalem System. Und Marketingkampagnen laufen ins Leere, wenn sie zwar technisch sauber aufgesetzt, aber im Vertrieb nicht aktiv nachverfolgt werden.

Digitales Change-Management im Autohaus darf deshalb keine reine IT-Aufgabe sein. Sie muss vor allem als kulturelle Führungsaufgabe verstanden werden.

Der menschliche Faktor beim Change-Management im Autohaus

Veränderung bedeutet erstmal Unsicherheit. Dies ist gerade im Autohaus der Fall, wo Prozesse über Jahre gewachsen sind und persönliche Beziehungen einen hohen Stellenwert haben.

Typische menschliche Faktoren, die den Transformationsprozess beeinflussen:

  • Angst vor Kontrollverlust
  • Sorge vor Transparenz durch Kennzahlen
  • Überforderung durch neue Systeme
  • Zweifel am konkreten Nutzen
  • Fehlende Zeit im Tagesgeschäft

Wenn diese Aspekte nicht aktiv adressiert werden, entstehen Widerstände – nicht offen, sondern leise. Die Folge: Systeme werden halbherzig genutzt, Daten werden unvollständig gepflegt und Projekte verlaufen im Sand.

Dies betrifft alle Bereiche:

Marketing:
Ohne saubere Datennutzung bleiben Streuverluste bei der Durchführung von Kampagnen. Die Zielgruppenansprache wird unpräzise und Automatisierung greift nicht.

Vertrieb:
Fehlende CRM-Nutzung führt zu ungenutzten Leads und unklaren Wiedervorlagen. Eine systematische Nachverfolgung bleibt aus.

Aftersales:
Servicepotenziale bleiben unentdeckt, wenn Fahrzeug- und Kundendaten nicht strukturiert ausgewertet werden.

Der wirtschaftliche Schaden entsteht in diesen Fällen nicht durch das Tool selbst, sondern durch mangelnde Akzeptanz.

Typische Widerstände im Autohaus

In der Praxis hören wir immer wieder ähnliche Aussagen:

„Das haben wir immer so gemacht.“
„Ich kenne meine Kunden auch ohne System.“
„Dafür habe ich im Alltag keine Zeit.“
„Noch ein zusätzliches Tool.“

Diese Aussagen sind keine Ablehnung von Digitalisierung. Sie sind ein Ausdruck von Unsicherheit in Ihrem Team.

Denn Veränderung bedeutet für viele Mitarbeitende gewohnte Routinen aufzugeben, Neues zu lernen, messbar zu werden und Fehler zu machen. Das kann erstmal für große Verunsicherung im Team sorgen.

Führungskräfte dürfen diese Dynamik nicht unterschätzen, denn genau dann entstehen die bekannten 70 %-Probleme.

Ein häufiger Fehler beim Change-Management im Autohaus: Die Einführung wird als IT-Projekt betrachtet, die Schulung findet einmalig statt und dann kommt auch schon der Go-Live. Das Team ist mit dem Tool noch gar nicht richtig warm geworden und fühlt sich alleingelassen.

Ohne kulturelle Verankerung sinkt die Nutzungsrate schnell. Genau das zeigen auch zahlreiche Untersuchungen zu CRM-Einführungen und Digitalprojekten.

Das CRM-Beispiel: Technologie ohne Verankerung

Ein CRM-System soll Transparenz schaffen, Leads strukturieren, Wiedervorlagen automatisieren und Kundenhistorien dokumentieren. Mit richtiger Anwendung bietet es also eine Hilfestellung für das Team, indem es Daten zentral zugänglich macht und tägliche Abläufe vereinfacht.

In der Realität sieht es leider oft anders aus:

  • Leads werden nicht vollständig erfasst.
  • Aktivitäten werden nicht dokumentiert.
  • Follow-ups erfolgen unregelmäßig.
  • Reports spiegeln nicht die Realität wider.

Das Problem ist die fehlende Integration in den Alltag. Mitarbeiter tun sich schwer damit gewohnte Arbeitsabläufe zu verändern oder neuen Systemen zu vertrauen.

Wenn Sie mehr über die erfolgreiche CRM-Nutzung im Autohaus erfahren möchten, lesen Sie unseren Artikel „Insellösungen adé – Integration als Schlüssel zum CRM-Erfolg“.

Wie Führungskräfte Change-Management im Autohaus wirksam durchführen

Digitalisierung braucht Klarheit, Orientierung und Struktur.

Gehen Sie in den folgenden Schritten vor, um Ihren Mitarbeitern Sinn und Zweck des neuen Systems zu vermitteln und sie nachhaltig an Bord zu holen:

1. Das „Warum“ erklären

Menschen folgen keiner Software.

Sie folgen Sinn. Kommunizieren Sie also folgendes:

  1. Welches Problem wird gelöst?
  2. Welche Ziele verfolgen wir konkret?
  3. Was verändert sich für Marketing, Vertrieb und Service?

Bleiben Sie dabei nicht nur bei abstrakten Themen, sondern zeigen Sie konkret am eigenen Haus, was die Vorteile sind.

2. Alle Ebenen einbinden

Change-Management im Autohaus darf nicht nur von oben erfolgen. Stattdessen müssen Mitarbeiter schon früh miteinbezogen werden.

Praxisbeispiele:

  • Pilotgruppen im Vertrieb
  • Feedbackschleifen aus dem Service
  • Marketing-Workshops mit echten Kampagnenfällen

Lassen Sie ihr Team sich ruhig mit einbringen. So steigt auch die Akzeptanz.

3. Realistische Ziele setzen

Machen Sie keine übertriebenen Versprechen wie „Jetzt verdoppeln wir die Abschlussquote“.

Konzentrieren Sie sich stattdessen auf:

  • Messbare Teilziele
  • Klare Meilensteine
  • Transparente Erfolgskontrolle

4. Kontinuierliches Coaching etablieren

Die Einführung neuer Prozess und Systeme ist kein Projekt mit Enddatum.

Stattdessen sollten Sie regelmäßige Reviews, Nutzungsanalysen, individuelle Schulungen und Austauschformate etablieren.

Unternehmen, die den Faktor Mensch konsequent berücksichtigen, erhöhen nachweislich ihre Erfolgswahrscheinlichkeit bei Transformationsprojekten.

Infografik zeigt typische Herausforderungen der Digitalisierung im Autohaus wie fehlende Schulung, unklare Ziele und mangelnde Erfolgsmessung

VEACT als strategischer Partner im Wandel

Digitale Plattformen können viel: Prozesse automatisieren, Systeme integrieren, Daten bündeln. Ausschlaggebend für ihren Erfolg ist allerdings, wie sie implementiert werden.

Deshalb versteht sich VEACT nicht nur als Technologieanbieter, sondern als Partner im Implementierungsprozess. Wir begleiten Sie und Ihr Team bei der Einführung des neuen Systems, um so eine möglichst hohe Akzeptanzrate zu erzielen.

Die Unterstützung für Ihre erfolgreichen Projekte umfasst:

  • Analyse bestehender Datenstrukturen
  • Definition klarer Zielbilder
  • Begleitung bei Implementierung und Prozessanpassung
  • Schulung von Marketing- und Vertriebsteams
  • Erfolgskontrolle anhand messbarer KPIs

Das Ziel ist nicht einfach nur eine Software zu installieren, sondern eine funktionierende Arbeitsweise im Autohaus zu implementieren.

Ein weiterer Erfolgsfaktor ist die Nutzerfreundlichkeit der Plattform. Denn nur wenn Systeme so gestaltet sind, dass sie im hektischen Autohausalltag praktikabel sind, steigt auch die Akzeptanz.

Veact bietet konsequente Begleitung bei der Einführung des neuen Systems und macht so den Unterschied.

Fazit: Veränderungen beginnen bei der Führung

Die wichtigste Erkenntnis zum Change-Management im Autohaus lautet: Digitale Transformation ist kein IT-Projekt, sie ist ein Kulturprojekt.

Rund 70 % der Transformationsvorhaben scheitern oder bleiben hinter den Erwartungen zurück. Das liegt meist nicht an der Technologie, sondern an mangelnder Einbindung, unklaren Zielen und unterschätzten Widerständen.

Autohäuser, die erfolgreich digitalisieren, tun drei Dinge:

  1. Sie kommunizieren das „Warum“ klar und nachvollziehbar.
  2. Sie binden Mitarbeitende aktiv ein.
  3. Sie etablieren kontinuierliches Coaching und realistische Zielsysteme.

Wenn Sie vor einer CRM-Einführung, einer Marketingautomatisierung oder der Einführung einer umfassenden Digitalstrategie stehen, stellen Sie sich zuerst diese Frage:

Ist Ihr Team bereit und wissen alle, warum Sie diesen Weg gehen?

Erst wenn ihr Team „an Bord“ ist und versteht, warum Sie diese Änderungen vornehmen, kann Change-Management im Autohaus erfolgreich sein.

Sie möchten noch mehr erfahren?

Wir zeigen Ihnen, wie Sie mit VEACT Datensilos aufbrechen und Ihre Daten gewinnbringend nutzen können, inklusive personalisierter Roadmap. Auf Wunsch stellen wir unsere Plattform in einer Demo vor. Finden Sie heraus, wie Datenintegration, Automatisierung und Messbarkeit in einem Plattformansatz abgebildet werden.

Kontakt

Daniel Richter
Head of Marketing & Sales Enablement

Wenn der Inhaber wechselt: Post-Merger-Stolperfallen bei Kundendaten und Kundenbindung in Autohausgruppen vermeiden

Glasfassade eines Hochhauses mit Fahrzeugen in jeder Etage mit sichtbaren Fahrzeugen mit V-förmigem Designelement

Konsolidierungsdruck im Handel – Zahlen und Trends

Die deutsche Automobilhandelslandschaft befindet sich in einer Phase tiefgreifender Umbrüche. Laut der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PwC ist die Zahl der M&A-Transaktionen im Automobilhandel 2024 zwar zurückgegangen, aber das strukturelle Motiv bleibt bestehen: Sinkende Margen, der Wandel zum Agenturmodell, schwierige Nachfolgeregelungen, Digitalisierungskosten und zunehmender Wettbewerbsdruck zwingen viele kleinere Betriebe zum Verkauf. Für größere Autohausgruppen eröffnen sich dadurch Chancen – und auch Risiken.

Denn der wirtschaftliche Erfolg einer Übernahme entscheidet sich nicht beim Notar, sondern in den Monaten danach. Gerade die Integration der Kundendaten, die Wahrung des Kundenvertrauens und der Erhalt wichtiger Mitarbeiterbindung werden oft unterschätzt – mit spürbaren Folgen für Umsatz, Kundenzufriedenheit und Markenimage.

Post-Merger-Baustellen: Drei Felder mit hohem Schadenspotenzial

1. Zerklüftete IT-Landschaft

Laut einer Umfrage von eLEND Solutions sehen sich 56 % der Händler nach einer Übernahme mit inkompatiblen CRM-, DMS- und FMS-Systemen konfrontiert. Oft wurden diese über Jahre erweitert, individuell angepasst und nicht zentral gepflegt. Hinzu kommen unterschiedliche Datenqualitäten und -strukturen – von inkonsistenten Schreibweisen über fehlende DSGVO-Einwilligungen bis hin zu Dubletten. Die Folge: Weder Marketing noch Service sind in der Lage, gezielt und personalisiert zu kommunizieren. Kunden erhalten widersprüchliche Informationen – oder im schlimmsten Falle gar keine – und wandern ab.

2. Kulturbruch und Talentflucht

Die Boston Consulting Group (BCG) weist darauf hin, dass in zwei von drei M&A-Fällen Mitarbeiterwiderstand und Kulturkonflikte den Integrationsprozess lähmen. Gerade im Automobilhandel, wo Vertrauensbeziehungen über Jahre gewachsen sind, kann eine neue Unternehmensführung schnell auf Skepsis stoßen – besonders, wenn sie standardisiert statt individualisiert agiert. Die Abwanderung von Schlüsselpersonen im Vertrieb oder Service bedeutet nicht nur Know-how-Verlust, sondern oft auch Kundenverlust. Denn Kundenbindung ist im Autohaus immer auch personen- statt nur markenbezogen.

3. Bruch im Kundenerlebnis

Wie eine Analyse von GoTo zeigt, führt eine fragmentierte Kundenkommunikation nach M&A häufig zu sinkender Loyalität. Der neue Anbieter ist unbekannt, frühere Ansprechpartner nicht mehr erreichbar, Rabattversprechen gelten nicht mehr – und niemand fühlt sich zuständig. Gerade in der Übergangsphase entstehen „digitale Funklöcher“: Kundenkommunikation über verschiedene Kanäle (E-Mail, SMS, App, Post) ist nicht abgestimmt, Serviceintervalle werden verpasst, Marketingmaßnahmen laufen ins Leere.

Best Practices: So gelingt die Integration

1. Datenkonsolidierung mit System

Der erste Schritt ist die strukturierte Zusammenführung aller Kundendaten in ein einheitliches Format – idealerweise in einem zentralen CRM-System. Dabei empfiehlt sich ein mehrstufiges Vorgehen:

  • Data Mapping: Welche Felder gibt es in beiden Systemen? Welche müssen überführt, zusammengeführt oder manuell geprüft werden?
  • Doublettenbereinigung: Identifikation redundanter Kundenkonten und Zusammenführung über eindeutige Merkmale wie E-Mail-Adresse, Telefonnummer, Fahrzeug-Identifikationsnummer (VIN).
  • Einführung eines „Single Customer View“: Alle relevanten Informationen (Fahrzeugdaten, Servicehistorie, Kontaktverläufe, DSGVO-Einwilligungen) werden zentral sichtbar – unabhängig vom Standort oder Kanal.
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2. DSGVO-konforme Übertragung und Nutzung

Gerade beim sogenannten „Asset Deal“, bei dem nur Vermögenswerte – also auch Daten – übertragen werden, gilt besondere Vorsicht. Ein Beschluss der Datenschutzkonferenz vom September 2024 macht deutlich: Ohne rechtliche Grundlage oder gültige Einwilligung dürfen personenbezogene Daten nicht einfach weitergegeben oder genutzt werden. 

Empfehlungen:

  • Frühzeitige DSGVO-Checkliste: Welche Einwilligungen liegen vor? Welche Daten sind „Altlasten“? Wo droht Löschungspflicht?
  • Widerspruchsprozesse etablieren: Kunden aktiv informieren (z. B. per Brief oder E-Mail) und ein einfaches Opt-out ermöglichen.
  • Transparente Kommunikation: Wer ist der neue Verantwortliche? Wofür werden Daten verwendet? Warum lohnt es sich für den Kunden, zu bleiben?
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3. Technische Integration durch Middleware

Statt einer sofortigen „Big Bang“-Migration empfiehlt sich laut eLEND Solutions eine schrittweise Anbindung über Middleware- oder API-Lösungen. So lassen sich Daten aus alten und neuen Systemen über einen Zwischenlayer synchronisieren, ohne operative Abläufe zu stören. 

Vorteile: 

  • Reibungsfreie Übergangszeit mit funktionierender Kommunikation 
  • Reduzierung von Ausfallrisiken durch Parallelbetrieb
  • Bessere Kontrolle über Datenfluss und Fehlerquellen
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4. Schlüsselkräfte halten

Laut BCG hängt der Erfolg der Integration stark von der Motivation der Mitarbeiter ab. Führungskräfte sollten deshalb frühzeitig eine „Change Story“ entwickeln, die erklärt: 

  1. Warum wurde der Betrieb übernommen? 
  2. Was verändert sich – und was nicht? 
  3. Welche Chancen ergeben sich für Mitarbeiter? 

Zusätzlich hilfreich: 

  • Retention-Pakete für leistungsrelevante Personen (z.B. variable Vergütung, Schulung, Karriereperspektiven) 
  • Integrations-Teams, die Mitarbeiter aus beiden Häusern zusammenbringen 
  • Frühzeitige Einbindung des Betriebsrats, um Konflikte zu vermeiden 
Umsatzsteigernung digitale Prozesse im Kfz-bereich

5. Kunden aktiv zurückgewinnen

Die vielleicht unterschätzteste Maßnahme: Proaktive Kundenkommunikation. Viele Kunden bemerken die Übernahme erst, wenn sie ein Problem haben – und das ist zu spät. 

Was funktioniert: 

  1. E-Mail-Validierung: Prüfung bestehender Kundenadressen auf Gültigkeit, Zustellbarkeit und Relevanz. Nur wer sauber adressiert, wird auch gelesen. 
  2. Spotlight-Kampagnen: Willkommens- oder Wiederanlaufkampagnen mit klarem Versprechen („Ihre Werkstatt ist weiterhin für Sie da – und nun noch besser vernetzt“). 
  3. Service-Boni oder Gutscheine, um erste Anreize zu setzen 
  4. Vertrauensbildung durch Inhalte: Persönliche Begrüßungsschreiben, Videos der neuen Geschäftsleitung, FAQ zur Übernahme
Kundenbindung Autohaus Serviceberater

Quick-Checkliste:
Die Integration in drei Phasen

Innerhalb der ersten 30 Tage:

  • Verantwortliche benennen (IT, Datenschutz, Kommunikation, HR) 
  • DSGVO-Check starten: Datenbestände prüfen 
  • Erste Kommunikation an Kunden und Mitarbeiter planen 
  • Schlüsselpersonen identifizieren und ansprechen 

Innerhalb der ersten 100 Tage:

  • Datenkonsolidierung und Mapping umsetzen 
  • Middleware-Lösungen implementieren 
  • CRM/DMS-Zugänge harmonisieren 
  • Spotlight-Kampagnen starten 
  • Retention-Angebote ausrollen 

Innerhalb der ersten zwölf Monate:

  • Vollständige Systemintegration (CRM, DMS, FMS) 
  • Erfolgsmessung: Kundenbindung, Umsatz, Mitarbeiterfluktuation 
  • Feedbackschleifen einbauen (z.B. NPS-Umfragen, Mitarbeiterbefragungen) 
  • Cross-Selling-Strategien etablieren 

Fazit: Daten, Dialog, Durchhaltevermögen

Die Übernahme eines Autohauses ist weit mehr als ein juristischer Akt. Sie ist ein operativer und kultureller Kraftakt, der über Erfolg oder Misserfolg entscheidet. Wer den Wert der Kundendaten erkennt, in eine saubere Integration investiert und Dialogbereitschaft auf allen Ebenen zeigt, sichert nicht nur Bestandsumsätze – sondern legt die Basis für nachhaltiges Wachstum.

Wie VEACT Sie bei der Post-Merger-Integration unterstützt

VEACT begleitet Autohausgruppen seit Jahren erfolgreich bei der digitalen Transformation – mit einem besonderen Fokus auf Datenqualität, Automatisierung und Kundenbindung. Unsere Automotive Marketing Plattform bietet modulare Lösungen, die speziell auf die Herausforderungen von M&A-Prozessen im Handel zugeschnitten sind:

1. Datenharmonisierung und Single Customer View

Mit unserem Datenqualitäts-Management sorgen wir für saubere, dublettenfreie Kundendaten, Grundlage für einheitliche Kommunikation und fundierte Entscheidungen. Dank intelligenter Schnittstellen lassen sich Daten aus verschiedenen DMS-, CRM- und FMS-Systemen automatisiert zusammenführen.

2. TISAX- und DSGVO-konforme Einwilligungsverwaltung und Berechtigungsmanagement

Unser Consent Management Modul unterstützt Sie dabei, rechtssichere Zustimmungen für Marketingzwecke einzuholen und revisionssicher zu dokumentieren. So vermeiden Sie Bußgelder und gewinnen das Vertrauen Ihrer Kunden.

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3. Automatisierte Kundenkommunikation über alle Kanäle

Mit dem VEACT Kampagnenmodul steuern Sie kanalübergreifend personalisierte Aktionen – per E-Mail, SMS, Brief oder digitaler Kundenakte. So erreichen Sie auch in der Übergangsphase gezielt alle Kundengruppen.

4. Reaktivierung durch intelligente Kampagnen

Unsere Spotlight-Kampagnen helfen Ihnen, inaktive oder abgewanderte Kunden gezielt zurückzugewinnen – etwa durch Willkommensaktionen, Servicegutscheine oder individuelle Anschreiben.

5. Analyse und Erfolgsmessung in Echtzeit

Das integrierte Analytics-Modul zeigt Ihnen auf einen Blick, welche Kampagnen funktionieren, wo Potenziale liegen und wie sich Kundenverhalten nach einer Übernahme verändert. So können Sie schnell reagieren und Maßnahmen anpassen.

Fokus auf mobile Leadgewinnung

Sie stehen vor oder mitten in einer Übernahme?

Dann sollten Daten, Kundenvertrauen und Kommunikation oberste Priorität haben. VEACT bietet Ihnen nicht nur die passende Technologie, sondern auch erfahrene Berater, die Sie beim Onboarding, der Systemintegration und der Kampagnenentwicklung unterstützen.

Sprechen Sie mit uns

Gemeinsam entwickeln wir eine Lösung, die Integration nicht zur Belastung, sondern zur Chance macht. Wir beraten herstellerunabhängig und praxisnah – auf Wunsch auch mit bewährten Softwarelösungen zur Umsetzung.

Vermeiden Sie typische Fehler nach der Fusion

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Die kompakte Übersicht bietet Ihnen einen klaren Blick auf zentrale Risiken und zeigt, worauf es in der Praxis wirklich ankommt. Ideal zur internen Weitergabe oder für Ihre persönliche Vorbereitung auf das nächste Projekt.

Über Veact

Veact entwickelt innovative Produkte und technische Lösungen für Marketing, Vertrieb und Aftersales im Automobilhandel. Mithilfe von Echtzeitdaten ermöglichen wir Branchenunternehmen personalisierte Interaktionen mit ihren Kunden. Das sorgt für einzigartige Kundenerlebnisse entlang des gesamten Customer Lifecycle und für messbare Umsatzsteigerungen. Führende Automarken vertrauen auf die Expertise von Veact – und Tausende von Kunden in ganz Europa profitieren von unseren Lösungen.

Unscharfes Publikum vor einem Schild mit dem "Veact"-Logo mit weißem V-förmigem Designelement